Goldreserven

 

Texas verlangt die Rückgabe seiner Goldreserven von der Federal Reserve

 

Dass die Regierung von Zypern zur Finanzierung eines EU-Rettungsplans private Sparkonten beschlagnahmt, hat Auswirkungen weit über die Grenzen des bankrotten Landes hinaus.

 

Sie sind fühlbar bis nach Texas, wo Abgeordnete fürchten, gierige säkulare Progressive in Washington könnten eines Tages eine ähnliche Taktik in Erwägung ziehen, um einer Regierung aus der Patsche zu helfen, die mit ihrer Ausgabenpolitik rasant in den Untergang steuert.

 

Als finanzielles Bollwerk gegen solchen Diebstahl erwägt Gouverneur Rick Perry, ein Republikaner, ein Gesetz, wonach »die Goldreserven des Bundesstaates Texas in Höhe von einer Milliarde Dollar, die die Federal Reserve zurzeit in einem Tresor in New York lagert, zurückgeholt werden sollen«, berichtet WorldNetDaily.

 

Der Gesetzentwurf wird von dem Landtagsabgeordneten Giovanni Capriglione, ebenfalls ein Republikaner, unterstützt. In einem Interview mit der Texas Tribune sagte er: »Über unser eigenes Gold verfügen: Runs auf Banken und solche Dinge passieren, weil die Menschen Angst haben, zur Deckung ihrer Einlagen sei nichts vorhanden...«

Quelle und weiter: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/j-d-heyes/texas-verlangt-die-rueckgabe-seiner-goldreserven-von-der-federal-reserve.html

 

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Investor Doug Casey: „Holen Sie Ihr Geld von den Banken, und zwar sofort!“

 

Der Investor Doug Casey erwartet ein böses Ende für die internationale Finanzindustrie. Im Kern seien alle Banken bankrott. Keine Bank habe auch nur annähernd so viele Reserven, dass sie im Crash-Fall bestehen könne. Er erwartet den Zusammenbruch noch im Jahr 2013.

 

Doug CaseyDoug Casey - Gründer von Casey Research

 

....die Ereignisse in Zypern sind mehr als nur das Scheitern eines nationalen Bankensystems. „Es könnte der Funke gewesen sein, der das Fass Dynamit, auf dem das weltweite Finanzsystem steht, anzündet.“ Die Banken „der ganzen Welt sind bankrott und das schon seit Jahren“, sagt Casey in einem Interview, dass bei Casey Research veröffentlicht wurde. Alle Banken haben seit Jahrzehnten nur mehr eine äußert geringe Mindestreserve. Sie vergaben und vergeben massenhaft, langjährige Kredite – in einem Umfang, den ihr Kapital nicht einmal annähernd decken könnte, so der Ökonom. Die Banken verließen sich nur mehr auf den Fakt, dass sie mittels staatlichen Garantien abgesichert sein werden, kritisiert Casey. Luxemburg und Malta könnten aufgrund des ähnlich hohem Gewichts, den das Finanzsystem der Banken für die beiden Länder ausmacht, bald die nächsten sein.

 

lle Banken seien letztlich „Schöpfungen des Staates“, sagt Casey. Sie alle halten eine Menge Staatsanleihen in ihren Bilanzen, weil diese als sicherste Form des Kapitals gelten. „Aber natürlich sind diese genau das Gegenteil, da alle diese Regierungen genauso bankrott sind.“ Bei der griechischen Regierung beispielsweise sei der Konkurs nur deutlicher sichtbar gewesen als bei den meisten anderen Staaten.

...Zypern habe gezeigt, dass die Regierungen durchaus bereit und in der Lage dazu sind, Geld auf Bankkonten zu konfiszieren....

 

...das Problem seit vielen Jahren sei außerdem, dass der Finanzsektor in keinem Maße mehr der realen Wirtschaft entspreche. In den USA zum Beispiel, so Casey, sind nur 20 Prozent der Wirtschaft real...

„Das gesamte Bankgeschäft ist von oben bis unten korrupt“, so Casey. Es sind nicht mehr wie früher Menschen, die Banken mit ihrem eigenen Geld gründen und groß machen. Die Banken sind größtenteils börsennotierte Unternehmen, die mit dem Geld anderer zocken. Der einzige Anreiz ist die Vermehrung des Geldes. Und zwar nicht nur in Europa und den USA. ... Junge Trader kommen, hantieren mit Milliarden, wenn es gut geht, kriegen sie unglaubliche Boni, und wenn nicht, wechseln sie einfach in eine andere Bank und können mit mehr Erfahrung in ihrem Lebenslauf punkten, kritisiert Casey das System. Der Whale of London ist ein solcher Trader, der mit Unmengen Geld handelt, und Milliarden-Verluste verursachte.

 

Im Falle des Wals von London zeigt sich die ganze Schwäche des Finanzsystems: Die Bank – JPMorgan – war nicht in der Lage, Kontrollmechanismen einzuführen. Sie war nicht einmal willens, das zu tun: JPMorgan-Chef Jamie Dimon soll seine Trader ermutigt haben, noch mehr Risiko zu gehen, um die Profite zu steigern. Es gab keine Konsequenzen für Dimon, obwohl die Trades zu Milliarden-Verlusten geführt hatten.

Problematisch seien vor allem die Billionen, die in Derivate gesteckt wurden und werden. Heutzutage wisse keiner mehr, wer wirklich kreditwürdig ist. „Es ist unmöglich, das tatsächliche Ausfallrisiko bei diesen Derivaten zu beurteilen“, warnt Casey...

 

Quelle und komplett: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/08/investor-casey-holen-sie-ihr-geld-von-den-banken-in-europa-und-zwar-sofort/